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E-Commerce-Marketingstrategie der chinesischen Keramik-Sanitärwarenindustrie: Eine Analyse

Kürzlich veröffentlichten der chinesische Verband für elektronischen Handel und andere Behörden gemeinsam Daten, wonach bis Ende Juni 2012 31,8 % der Internetnutzer beim Online-Shopping (z. B. mit Rabatten) auf betrügerische Webseiten gestoßen sind. Insgesamt wurden 61,69 Millionen Nutzer Opfer von Betrug im E-Commerce. Angesichts dieser Zahlen ist der Autor schockiert und bestürzt. Einige skrupellose Akteure tarnen sich als E-Commerce-Anbieter, Online-Banken oder seriöse Marken und scheuen keine Mühen, Nutzer mit aufwendig gestalteten Betrugsseiten zu ködern, ihre persönlichen Daten und ihr Geld zu stehlen. Dies führte zu Betrugsfällen, die 61,69 Millionen Internetnutzer betrafen. Jährlich verursachen Betrugsseiten und Internetbetrug einen Schaden von mindestens 30,8 Milliarden Yuan. Angesichts dieser erschreckenden Zahlen fragt man sich als Verbraucher unweigerlich: Warum ist die Gefahr durch Betrugsseiten so groß?

Das Überleben und die Flut von Phishing-Websites haben zwei Aspekte: Zum einen begünstigt der boomende E-Commerce-Markt diese Websites. Internetnutzer tappen beim Surfen im Netz leicht in die Falle oder lassen sich von Werbeaktionen blenden. Zum anderen sind die Gesetze und Mechanismen im Internetbereich noch nicht ausgereift. Phishing-Aktivitäten sind schwer zu verbergen, die Ermittlungen gestaltet sich schwierig. Niedrige Kosten, hohe Renditen und geringes Risiko – so entstand ein riesiges Netzwerk krimineller Machenschaften. Online-Shopping und traditionelles Einkaufen bieten zwar deutliche Vorteile, doch die virtuelle Vielfalt, Liquidität, Offenheit und die fehlenden regionalen Grenzen des E-Commerce bringen viele Einschränkungen mit sich. Gleichzeitig stellt das traditionelle Recht China vor große Herausforderungen. Chinas aktuelles Gesetz zur Bekämpfung von Internetbetrug ist sehr schwach und erschwert die Durchsetzung der Rechte von Internetnutzern. Zudem ist Chinas Sozialkreditsystem aus verschiedenen Gründen noch nicht ausgereift, wodurch der Mangel an sozialer Kreditwürdigkeit im E-Commerce leicht um sich greifen kann. Darüber hinaus weist das Netzwerk selbst einige Besonderheiten auf, wie z. B. eine breite Beteiligung am Handel, Virtualisierung von Transaktionen, zeitliche und räumliche Flexibilität usw., aber es vergrößert auch die Kreditprobleme.

Gleichzeitig beachtete der Autor den aktuellen elektronischen Handel als einen neuen, stetig erkennbaren Vertriebskanal für Unternehmen der Keramik- und Sanitärbranche. Tatsächlich ist der elektronische Handel für Haushaltsunternehmen nichts Neues; es existiert ein relativ ausgereiftes Geschäftsmodell. Im Ausland, beispielsweise in europäischen und amerikanischen Ländern wie Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern, macht der elektronische Handel bereits mehr als ein Viertel des gesamten Umsatzes aus, in den Vereinigten Staaten sogar mehr als ein Drittel. Die Entwicklung des E-Commerce in Europa und den Vereinigten Staaten hat sich allerdings erst in gut zehn Jahren vollzogen.


Veröffentlichungsdatum: 27. Oktober 2021
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